Der Wahhabismus ist eine religiöse Reformbewegung des sunnitischen Islam, die im 18. Jahrhundert in Saudi-Arabien entstand und deren Lehre durch das Gedankengut Mohammed Ibn Abd al-Wahhabs geprägt ist. Der Wahhabismus wurde zur offiziellen Lehre im Land, nachdem ihr Gründer einen Pakt mit Amir Mohammad Bin Saud, einem Vertreter der bis heute das Land regierenden Familie Saud, schloss. Der Wahhabismus vertritt eine streng wörtliche Auslegung der religiösen Quellen und erhebt die Einheit Gottes (tawhid) zum Zentrum seines Denkens.

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